Neues Programm

 

Das neue Programm findest du hier:

 

 

 

 

 

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24. bis 26. Februar

20:00 Uhr

Die Tänzerin

Die knabenhafte Goldgräbertochter und Bühnenstatistin Loïe Fuller (Soko) verlässt ihre Heimat Amerika, um in Paris ihren Lebenstraum zu erfüllen: Sie möchte das Publikum auf den größten Bühnen der Welt bezaubern. Dafür hat sie eine eigene Choreographie entwickelt, die sie bis zur völligen Erschöpfung trainiert. Mit ihren Armen wirbelt sie meterlange Seidenschleier, die mit einem Gerüst aus Taschenlampen erleuchtet sind, wodurch sie an einen wunderschönen Schmetterling erinnert. Schon bald tritt Loïe auf der Bühne des renommierten Konzertsaales Folies Bergère auf und wird prompt zur Sensation. Im Laufe der Jahre entwickelt sie sich zu einer der einflussreichsten Künstlerinnen der Belle Epoque und Pionierin des Modern Dance und der Bühnentechnik. Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. Loïe bildet neue Tänzerinnen aus. Unter ihnen ist auch ihre Landsfrau Isadora Duncan (Lily-Rose Melody Depp), die unglaubliches Talent zeigt. Loïe fühlt sich bald zu der elfenhaften Isadora hingezogen und das auch in sexueller Hinsicht. Doch die hat ihre eigene Karriere fest im Blick und ist zu jeder Intrige bereit.

 

24. Februar

 

Einlass: 17:45 Uhr
Beginn:18:00 Uhr
Dauer: 64 Minuten

 

Eintritt: 5€

 

 

Die Unterdrückung der Frau ist vor allem an dem Verhalten der Frauen selbst zu erkennen

 

Unerbittlich zündete Costard den Lichtstrahl des Filmprojektors, spielte mit den Erwartungen des Zuschauers und verwandelte das Sehen in erkenntnisreiches Vergnügen. In "Die Unterdrückung der Frau ist vor allem an dem Verhalten der Frauen selbst zu erkennen" spielt der männliche Darsteller die Rolle einer Hausfrau. Der dokumentarische Blick auf die alltäglichen Hausarbeiten verwischt das Verstehen von Realität und Fiktion. Das Glatteis, auf das der Zuschauer geführt wird, lenkt den Blick von der angeblichen Hauptsache auf das vermeintlich Nebensächliche und macht dieses zur bedeutenden Hauptsache.

 

Die kritische Intelligenz in Europa war begeistert von solch einem Kino, das sich nicht nur an die Sinne, sondern auch an den Kopf wendet. Mit den Ausdrucksmitteln des experimentellen und auch strukturellen Films formten sich Filmmacher-Kooperativen, die im Selbstverleih gegen den Schwachsinn des kommerziellen Kinos aufbegehrten. Costard wurde zum Mitbegründer des "Anderen Kinos", der Hamburger Filmmacher Cooperative und dem Filmfestival des anderen Blicks, der "Hamburger Filmschau". Diese Organisationsformen waren bis in die 1980er Jahre ein wesentliches Artikulationsforum der deutschen Filmgeschichte.

 

Quelle: Der Tagesspiegel, Berlin, 14. Juni 2000 (http://www.tagesspiegel.de/kultur/hellmuth-costard-alle-macht-der-kamera-werner-nekes-zum-tod-des-experimentalfilmers/147470.html)

Hellmuth Costard und Wim Wenders

 

Quelle des Fotos: Louis von Adelsheim

Kinderkino

 

29. Januar

26. Februar

26. März

30. April

 

14 Uhr

3€

Um auch jungen Zuschauern im Free Cinema etwas zu bieten, gibt es in diesem Jahr in den Monaten Januar, Februar und März eine Filmauswahl an Kinderfilmen. An einem Sonntag pro Monat laden wir euch hrerzlich ein mit Kindern und Freunden unser Kino zu besuchen.

 

Gezeigt wird:

 

29. Januar 2017 - 14.00 Uhr

"Pippi Langstrumpf" (1968/69)

 

26. Februar 2017 - 14.00 Uhr

"Pettersson und Findus" (1999)

 

26. März 2017 - 14.00 Uhr

"Immer dieser Michel - Michel in der Suppenschüssel" (1971)

 

30. April 2017 - 14.00 Uhr

"Das fliegende Klassenzimmer" (1973)

 

Während der Film im Free Cinema vorgeführt wird, gibt es im Nellie Nashorn die Möglichkeit sich mit Kaffee und Kuchen zu verköstigen. Der Eintritt wird wie immer bei 3 Euro liegen. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit Popcorn und Getränke zu kaufen.

 

Wir freuen uns über euren Besuch!